{"id":11,"date":"2007-07-05T11:16:36","date_gmt":"2007-07-05T09:16:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?page_id=11"},"modified":"2022-03-31T15:39:58","modified_gmt":"2022-03-31T13:39:58","slug":"baumpflege","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?page_id=11","title":{"rendered":"Baumpflege"},"content":{"rendered":"<p><strong>H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/strong><\/p>\n<p><em>Welche Nachteile kann ein alter Baum mit sich bringen?<\/em><br \/>\nAlte B\u00e4ume sind gegen\u00fcber Sch\u00e4digungen gef\u00e4hrdeter als junge B\u00e4ume, weil sie altersbedingt einen geringeren Zuwachs aufweisen und Sch\u00e4digungen daher schlechter abschotten k\u00f6nnen. Sch\u00e4digungen k\u00f6nnen zum Beispiel durch lang anhaltende Trockenheit oder erh\u00f6hte Ozonbelastung auftreten, durch Bauarbeiten oder Unf\u00e4lle.<\/p>\n<p><em>Wie kann ich feststellen, um welche Baumart es sich handelt?<\/em><br \/>\nHierzu eignet sich hervorragend die Website <a href=\"http:\/\/www.baumkunde.de\">www.baumkunde.de<\/a>.<\/p>\n<p><em>Wie kann ich erkennen, wie vital mein Baum noch ist?<\/em><br \/>\nDie Vitalit\u00e4t eines Baumes beurteilt man an besten  visuell, also mit den Augen und einer guten Portion Erfahrung, da die Vitalit\u00e4tsmerkmale auch artspezifisch sind. Vergleiche k\u00f6nnen nur zwischen B\u00e4umen von ein und derselben Baumart gemacht werden. Eine Beurteilung sollte am besten im belaubten Zustand ab Anfang Juni durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><em>Wie kann ich feststellen, ob mein Baum umsturz- oder astbruchgef\u00e4hrdet ist?<\/em><br \/>\nUnter normalen Umst\u00e4nden reicht ein \u00dcberpr\u00fcfung mit den Augen aus. Besteht der Verdacht, dass die Sicherheit nicht mehr gew\u00e4hrleistet ist, sind weitergehende Untersuchungen erforderlich. Dabei kommen zu Beispiel folgende Verfahren in Frage: Impulshammer-Verfahren, Inclinomethode zur Ermittlung der Standsicherheit, Elastomethode zur Ermittlung der Bruchsicherheit, Optisches Verfahren und Lasermessung zur Standsicherheit von B\u00e4umen.<\/p>\n<p><em>K\u00f6nnen diese Untersuchungsmethoden dem Baum schaden?<\/em><br \/>\nManche davon ja. H\u00e4ufig ist die visuelle Beurteilung die beste L\u00f6sung: Sie ist sehr gut geeignet, um die Vitalit\u00e4t des Baumes zu beurteilen, und auch einigerma\u00dfen geeignet, um Stammf\u00e4ule und mangelnde Stand- und Bruchsicherheit zu erkennen. Bei dieser Methode entstehen keine Sch\u00e4den. Zur Untersuchung auf Stammf\u00e4ule eignen sich aber besser die Endoskopie und die Computer-Tomographie, die allerdings auch beide Sch\u00e4den am Baum hinterlassen.<\/p>\n<p><em>Mein Baum sieht krank aus!  Wie erkenne ich, ob der Baum krank ist?<\/em><br \/>\nErkrankungen an B\u00e4umen werden h\u00e4ufig durch Organismen verursacht und sind mit blo\u00dfem Auge sichtbar. Typische <strong>Blattsch\u00e4den<\/strong> sind der sogenannte Mehltau und die Blattbr\u00e4une: Beim <strong>Mehltau <\/strong>handelt es sich um Pilze, die im Fr\u00fchsommer auf der Blattoberfl\u00e4che einen wei\u00dflichen Belag hinterlassen. Dieser wei\u00dfliche Belag erinnert an Mehl. Die Bl\u00e4tter rollen sich h\u00e4ufig ein oder sterben bei starkem Befall ab. Wenn fleckenartige braune Verf\u00e4rbungen in der Blattspreite sichtbar sind, handelt es sich um <strong>Blattbr\u00e4une<\/strong>. Bei starkem Befall vertrocknen die Bl\u00e4tter. Eine typische Krankheit an der Baumrinde von Platanen ist die sogenannte <strong>Platanenwelke<\/strong>. Sie wird durch einen Schlauchpilz verursacht, der wunde Stellen ohne Rinde bef\u00e4llt und sich von dort aus ausbreitet. Um das zu vermeiden, sollten Sie an Platanen m\u00f6glichst wenig herumschneiden. Ist ein Baum an der Platanenwelke erkrankt, sollte die befallene Stelle gro\u00dfz\u00fcgig herausgeschnitten werden. Bei <strong>Gef\u00e4\u00dfkrankheiten <\/strong>werden die Wasserleitungsbahnen im Baum in Folge einer Infektion verstopft: Bl\u00e4tter und Triebe verwelken. Im Extremfall ist die gesamte Belaubung betroffen. Gef\u00e4hrdet sind vor allem Eichen und Ulmen. Pilze k\u00f6nnen auch <strong>Sch\u00e4den am Holz<\/strong> verursachen. Dabei entsteht Braunf\u00e4ule oder Wei\u00dff\u00e4ule. Bei der <strong>Braunf\u00e4ule <\/strong>wird das Holz erst rot und dann allm\u00e4hlich braun. Das Holz bekommt Quer- und L\u00e4ngsrisse, wird br\u00f6ckelig und zerf\u00e4llt dann w\u00fcrfelig, wobei es sichtbar an Volumen und Gewicht verliert. Bei der <strong>Wei\u00dff\u00e4ule <\/strong>verl\u00e4uft der Holzbefall verschiedenartig.  Das Holz wird  aber stets wei\u00df, weich und br\u00f6ckelig. Das Holz verliert dabei stark an Gewicht, das Volumen bleibt jedoch erhalten. Ein weiteres Merkmal sind die schwarzen Grenzlinien. Bei sehr weit fortgeschrittenem Befall kann nur noch eine schwarze Kruste \u00fcbrigbleiben.<br \/>\n<em>Fortsetzung folgt!<\/em><\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>Hans Rolf H\u00f6ster: Baumpflege und Baumschutz. Grundlagen, Diagnosen, Methoden. Stuttgart 1993 (Ulmer, ISBN 3-8001-5070-0)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bund-nrw.de\/baeume-in-der-stadt.htm\">BUND NRW: B\u00e4ume in der Stadt<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00e4ufig gestellte Fragen Welche Nachteile kann ein alter Baum mit sich bringen? Alte B\u00e4ume sind gegen\u00fcber Sch\u00e4digungen gef\u00e4hrdeter als junge B\u00e4ume, weil sie altersbedingt einen geringeren Zuwachs aufweisen und Sch\u00e4digungen daher schlechter abschotten k\u00f6nnen. 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