{"id":692,"date":"2013-05-19T13:34:19","date_gmt":"2013-05-19T11:34:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=692"},"modified":"2014-08-21T14:22:39","modified_gmt":"2014-08-21T12:22:39","slug":"die-schonsten-baume-von-bielefeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=692","title":{"rendered":"Die sch\u00f6nsten B\u00e4ume von Bielefeld"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Eiche Alter Friedhof 2\" href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/alter-friedhof11k.jpg\"><img alt=\"Eiche Alter Friedhof 2\" src=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/alter-friedhof11k.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0 <a title=\"Platane Niederwall 1\" href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/niederwall_platane_ua1.JPG\"><img alt=\"Platane Niederwall 1\" src=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/niederwall_platane_ua1.thumbnail.JPG\" \/><\/a>\u00a0 <a title=\"Silberahorn Neust\u00e4dter Marienkirche\" href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/k-s7006169.JPG\"><img alt=\"Silberahorn Neust\u00e4dter Marienkirche\" src=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/k-s7006169.thumbnail.JPG\" \/><\/a> \u00a0 <a title=\"Friedenslinde3\" href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/k-s7006167.JPG\"><img alt=\"Friedenslinde3\" src=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/k-s7006167.thumbnail.JPG\" \/><\/a>\u00a0 <a title=\"Buche Adenauerplatz 2\" href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/dsc_0200d.JPG\"><img alt=\"Buche Adenauerplatz 2\" src=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/dsc_0200d.thumbnail.JPG\" \/><\/a>\u00a0 <a title=\"Zeder am Johannisberg 3\" href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/k-s7003011.JPG\"><img alt=\"Zeder am Johannisberg 3\" src=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/k-s7003011.thumbnail.JPG\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>So, 2. Juni 2013, 10.30 Uhr,<\/strong> <strong>Alter Friedhof Jahnplatz (Friedrich-Verleger-Str.): <\/strong><\/p>\n<p>Stadtrundgang zu 18 besonders sch\u00f6nen B\u00e4umen in der Bielefelder Innenstadt: 2 <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=476\">Blutbuchen<\/a> und eine <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=479\">Eiche<\/a> auf dem Alten Friedhof Jahnplatz, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=183\">Platane<\/a> auf dem Altst\u00e4dter Kirchplatz, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=233\">gro\u00dfe Platane<\/a> am Niederwall, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=539\">Silberahorn<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=533\">Friedenslinde<\/a> an der Neust\u00e4dter Marienkirche, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=145\">Blutbuche<\/a> am namu, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=468\">Kiekstadt-Esche<\/a> an der Sparrenburg, 2 <a title=\"Blutbuchen an der Musik- und Kunstschule\" href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=839\">Blutbuchen bei der Musik- und Kunstschule<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=548\">Buche<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=547\">Ginkgo<\/a> am Adenauerplatz, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=187\">Kastanie<\/a> im Kunsthallenpark, <a title=\"Silberahorn Wertherstra\u00dfe 7\" href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=832\">Silberahorn Wertherstr. 7<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=504\">Zeder<\/a> am Caroline-Oetker-Stift, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=515\">Bergahorn<\/a> im Bielefelder Pass, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=517\">Eichen, Linden<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=558\">Hainbuchen<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=506\">Schlitzbl\u00e4ttriger Spitzahorn<\/a> auf dem <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=560\">Johannisberg<\/a>.<!--more--><\/p>\n<p>Die Wanderung dauert ca. 2 Stunden und endet auf dem Johannisberg. Von dort ist in 10 Min. die Bushaltestelle Uhlandstra\u00dfe (Linie 24), in 15 Min. die Stadtbahnhaltestelle Adenauerplatz (Linie 1) und die Bushaltestelle Kunsthalle erreichbar.<\/p>\n<p>Das Faltblatt zum Rundgang ist in der Regel an der Tourist-Information (Niederwall\/Rathaus), im Ratscaf\u00e9, im Caf\u00e9 Sch\u00e4fer (Kunsthalle) und im Naturkundemuseum namu erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/die-schoensten-baeume-bi.pdf\" target=\"_blank\">Das Faltblatt als PDF (2 MB)<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Die letzten gef\u00fchrten Wanderungen fanden am 3. Juni 2012 (im Rahmen der<a href=\"http:\/\/www.bielefeld.de\/de\/bz\/gad\/gad-va\/detailanzeigen.html?id=2011-11-29-10.07.07.506885&amp;DATUM=03.06.2012&amp;UHRVON=17:00&amp;UHRBIS=20:00\" target=\"_blank\"> Sternwanderung am Tag der Artenvielfalt<\/a>) und am 12. Oktober 2012 statt.<!--more--><\/p>\n<p><strong>11 der 18 B\u00e4ume sind Naturdenkmale.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bielefeld.de\/de\/un\/nala\/nato\/\">Naturdenkmale<\/a> stehen unter einem besonderen Schutz. Sie d\u00fcrfen nicht entfernt, besch\u00e4digt oder beeintr\u00e4chtigt werden. Dazu geh\u00f6ren die gr\u00f6\u00dften, sch\u00f6nsten, \u00e4ltesten oder sonderbarsten B\u00e4ume, die die Stadt zu bieten hat.<br \/>\nDie Pflege und Unterhaltung der so gesch\u00fctzten B\u00e4ume obliegt dem <a href=\"http:\/\/www.bielefeld.de\/de\/rv\/ds_stadtverwaltung\/umwa\/\">Umweltamt der Stadt Bielefeld<\/a>. Die B\u00e4ume werden mindestens einmal im Jahr auf ihren Zustand und eventuelle Sch\u00e4den kontrolliert. Wenn Sch\u00e4den durch F\u00e4ulnis, Pilze, Sturm oder Blitzschlag entstanden sind, m\u00fcssen diese zur Erhaltung des Baumes und zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit behandelt werden.<br \/>\nDie Naturdenkmale sind nach der Naturdenkmalverordnung vom 16. M\u00e4rz 2007 oder nach den drei Bielefelder Landschaftspl\u00e4nen gesch\u00fctzt.<br \/>\n<strong> Warum gibt es Naturdenkmale?<\/strong><br \/>\nDie rechtliche Grundlage zum Ausweisen von Naturdenkmalen gibt das Landschaftsgesetz Nordrhein-Westfalen (<a href=\"www.umwelt.nrw.de\/naturschutz\/pdf\/landschaftsgesetz.pdf\" target=\"_blank\">PDF<\/a>). Demnach sind Naturdenkmale Einzelsch\u00f6pfungen der Natur, deren besonderer Schutz aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gr\u00fcnden oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Sch\u00f6nheit erforderlich ist.<br \/>\nBei den <strong>87 Naturdenkmalen<\/strong> in Bielefeld handelt es sich um 67 Baumnaturdenkmale mit 104 Einzelb\u00e4umen, 18 geologische Naturdenkmale (\u00fcberwiegend Findlinge) sowie zwei Kombinationen aus beiden.<br \/>\nAm bekanntesten sind die <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=233\">Platane am Niederwall<\/a> aus dem Jahr 1742 mit einem Stammumfang von 5,50 Metern sowie die sogenannte <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=533\">Friedenslinde<\/a> an der Neust\u00e4dter Marienkirche mit einem Stammumfang von \u00fcber sechs Metern. Sie wurde nach \u00dcberlieferungen im Jahr 1648 zum Ende des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges gepflanzt.<\/p>\n<p><strong>1. Station: Alter Friedhof am Jahnplatz<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem 1808 gegr\u00fcndeten Friedhof wachsen viele sch\u00f6ne B\u00e4ume, darunter eine <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=476\">urige Blutbuche,<\/a> eine weitere gro\u00dfe Blutbuche (beides Naturdenkmale) und eine <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=479\">knorrige Eiche<\/a>. Der Friedhof ist seit 2000 wieder in Betrieb. Das Haupttor stand bis 1928 dort, wo jetzt das Haus der Technik steht. Die gro\u00dfe Blutbuche auf dem Alten Friedhof (Naturdenkmal) ist rd. 160 Jahre alt und hat einen Stammumfang von 3,70 m.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.krematorium-bielefeld.de\/alter-friedhof\/geschichte.html\"><em>Zur Geschichte des Alten Friedhofs<\/em><\/a><br \/>\nSeit den Stadtgr\u00fcndungen im fr\u00fchen Mittelalter bestatteten die B\u00fcrger ihre Toten auf den Kirchh\u00f6fen unmittelbar bei den Kirchen. Dies \u00e4nderte sich 1804, als Napoleon bestimmte, dass neue Begr\u00e4bnispl\u00e4tze au\u00dferhalb von St\u00e4dten und Ortschaften mit einer Entfernung von 35 m anzulegen seien. <strong>1808 <\/strong>beschloss der Magistrat der Stadt Bielefeld, auf rund 14.500 qm eine Begr\u00e4bnisst\u00e4tte der damals 6.000 Einwohner z\u00e4hlenden Stadt zu errichten. Die Fl\u00e4che wurde mit einer 2 \u00bd m hohen Ziegelsteinmauer eingefasst und mit einem monumentalen Eingangsportal ausgestattet. Zwei Torpfeiler aus Sandstein von 5 m H\u00f6he und 1 m St\u00e4rke hielten ein schmiedeeisernes Fl\u00fcgeltor.<br \/>\n<strong>1874<\/strong> beschloss der Magistrat, den Alten Friedhof zu schlie\u00dfen und in eine Parkanlage umzuwandeln. In den vorhandenen Erdbegr\u00e4bnisst\u00e4tten wurden auf Wunsch von Angeh\u00f6rigen noch vereinzelt Bestattungen durchgef\u00fchrt.<br \/>\n<strong>1928<\/strong> wurde das &#8222;Haus der Technik&#8220; an der Heeper Stra\u00dfe erbaut. Hierf\u00fcr wurde eine Friedhofsfl\u00e4che von rund 2.100 qm entlang der Heeper Stra\u00dfe abgegeben. Dabei wurden das Eingangsportal und das Totengr\u00e4berh\u00e4uschen abgerissen.<br \/>\n<strong>1983<\/strong> wurden 302 denkmalw\u00fcrdige Grabmale aufgenommen. Davon sind 33 Steine \u00e4lter als 1850. Hier\u00fcber wurde eine Fotoarchiv angelegt. Viele bekannte Bielefelder Pers\u00f6nlichkeiten wurden im Laufe der Jahrzehnte auf dem Alten Friedhof beerdigt. Unter ihnen die B\u00fcrgermeister K\u00f6rner und Delius, die Kaufleute und Fabrikanten Bansi, Bozi, Cr\u00fcwell, Upmann und Woermann sowie der Schauspieler Junkermann und die S\u00e4ngerin Marie Cr\u00fcwell (eine Schwester von<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sophie_Cr%C3%BCwell\"> Sophie Cr\u00fcwell<\/a>).<br \/>\n<strong>1986<\/strong> wurde der Friedhof als Gesamtanlage mit den Grabmalen und Gr\u00fcnanlagen unter Denkmalschutz gestellt, da er als Begr\u00e4bnisplatz des 19. Jahrhunderts eine hohe stadtgeschichtliche und kulturhistorische Bedeutung hat.<br \/>\n<strong>2001<\/strong> Einweihung und Inbetriebnahme der neuen Kapelle.<\/p>\n<p><strong>2. Station: Altst\u00e4dter Kirchplatz mit Platane<\/strong><\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=183\">Platane<\/a> zwischen Ratscaf\u00e9 und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altst%C3%A4dter_Nicolaikirche\">Altst\u00e4dter Nicolaikirche<\/a> erfreut mit ihren gro\u00dfen gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern die Caf\u00e9g\u00e4ste und die Rastenden auf den Parkb\u00e4nken. In der gotischen Hallenkirche befindet sich ein sehenswerter Antwerpener Schnitzaltar von 1534. Das Bronzerelief des Portals schuf Gerhard Marcks 1963. Das Glockengeschoss des Turms aus Stahlbeton entstand 1961\/62.<\/p>\n<p><strong>3. Station:\u00a0 gro\u00dfe <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=233\">Platane<\/a> am Niederwall<\/strong><\/p>\n<p>Wohl der bekannteste Bielefelder Baum (Naturdenkmal), rd. 270 Jahre alt, mit 5,48 m Stammumfang. Sie beherrscht die Kreuzung Niederwall \/ Am Bach \/ Hermannstra\u00dfe.<br \/>\nUnter der Stra\u00dfe &#8222;Am Bach&#8220; flie\u00dft die zur Werre und Weser abgeleitete Lutter. Sie bildete im Mittelalter die Grenze zwischen Bielefelder Altstadt und <strong>Bielefelder Neustadt. <\/strong>Diese entstand ab 1293, als die zum Bau der Sparrenburg (ab 1240) ben\u00f6tigten Handwerker am Fu\u00dfe des Sparrenberges vor den Toren der Stadt siedelten. Die Neustadt wuchs ungeplant, hatte jedoch mit der Neust\u00e4dter Marienkirche eine eigene Kirche. In dieser Zeit entstanden drei von einer Stadtmauer gesicherte Siedlungskerne: Das Marienstift, die Handwerkersiedlung an der heutigen Breiten Stra\u00dfe und die Adelsh\u00f6fe nahe der heutigen Kreuzstra\u00dfe. Altstadt und Neustadt hatten jeweils eine eigene Verwaltung, waren bis ins 16. Jahrhundert voneinander unabh\u00e4ngig und wurden erst 1520 zu einer Stadt vereinigt. In dieser Zeit hatten beide St\u00e4dte zusammen rund 3.000 Einwohner.<\/p>\n<p><strong>4. Station: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neust%C3%A4dter_Marienkirche\">Neust\u00e4dter Marienkirche<\/a> mit Silberahorn, Friedenslinde und Blutbuche<\/strong><\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Kirche Bielefelds wurde 1293 im gotischen Stil errichtet und diente als Pfarrkirche der Bielefelder Neustadt. Sp\u00e4ter wurde sie zur Familienkirche des Ravensberger Grafen Otto III. und seiner Gemahlin Hedwig umgebaut. Neben ihrer Pfarrfunktion war die Kirche Stiftskirche mit zw\u00f6lf Kanonikern. Im Zuge verschiedener Bauphasen erhielt die Kirche bis ungef\u00e4hr 1512 ihre heutige Form. Der Westteil mit den beiden Fassadent\u00fcrmen wurde 1494 fertiggestellt. W\u00e4hrend der Reformation wurde die Kirche gleichzeitig von katholischer und evangelischer Seite in Anspruch genommen. Die meisten Kanoniker blieben katholisch, die Pfarrgemeinde wurde evangelisch. Die Turmhelme wurden nach einem Sturmschaden 1703 in den folgenden Jahren durch neue Turmhauben in barocker Form ersetzt. Bei dem gro\u00dfen Bombenangriff auf Bielefeld am 30. September 1944 wurden Dach und Turmspitzen zerst\u00f6rt, die Gew\u00f6lbe blieben jedoch intakt. Das neue Dach des Kirchenschiffes entstand um 1947; die Turmspitzen wurden 1966 neu errichtet.<\/p>\n<p>Der urige <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=539\">Silberahorn<\/a> steht an der Nordseite des Chores, Papenmarkt N\u00e4he Breite Stra\u00dfe. Die <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=533\">Friedenslinde <\/a>an der S\u00fcdseite des Chores (zur Kreuzstra\u00dfe hin) wurde wohl 1648 anl\u00e4sslich des Westf\u00e4lischen Friedens gepflanzt und ist mit 6,26 m Stammumfang der dickste Baum Bielefelds. Eine pr\u00e4chtige <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=145\">Blutbuche<\/a> steht vor dem <strong>Spiegelschen Hof<\/strong> (Kreuzstra\u00dfe), in dem sich heute das <a href=\"http:\/\/www.namu-ev.de\/\">Naturkundemuseum namu<\/a> befindet. Der 1540 bezeichnete Spiegelshof war ein Adelshof: ein zweigeschossiger verputzter Bruchsteinbau im Stil der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weserrenaissance\">Weserrenaissance<\/a>. Die Schmalseiten werden von Radzinnengiebeln geschm\u00fcckt. Das Treppenhaus wurde 1682 angef\u00fcgt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>5. Station: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sparrenburg\">Sparrenburg<\/a> mit Kiekstadt-Esche und Mauer-Eiche<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Die Sparrenburg, eigentlich Burg Sparrenberg, ist das Wahrzeichen Bielefelds und \u00fcberragt das Stadtzentrum um rund 60 Meter. Ie wurde urspr\u00fcnglich um 1250 erbaut. Die Festungsanlagen stammen aus dem 16. Jahrhundert, der Bergfried (Turm) wurde 1842 wieder aufgebaut, der repr\u00e4sentative Palas 1888.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Neben dem Kiekstadtrondell, einem Teil der um 1550 erbauten Festungsanlage, steht eine hoch gewachsene <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=468\">Esche<\/a> und blickt von ihrem Logenplatz \u00fcber die Altstadt. Sie ist vom Kunsthallenpark aus gut zu sehen und verdeckt teilweise den Turm. \u00dcber der langen Mauer Richtung Bethel thront eine sch\u00f6ne <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=149\">Eiche<\/a>. Auf dem <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=154\">Schusterrondell<\/a> w\u00e4chst u. a. ein <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=527\">Spitzahorn<\/a>; auch das <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=152\">Marienrondell<\/a> kr\u00f6nen B\u00e4ume, an denen man in Sommern\u00e4chten gut die Flederm\u00e4use beobachten kann.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>6. Station: <a href=\"http:\/\/www.muku-bielefeld.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=29&amp;Itemid=47\">Musik- und Kunstschule<\/a> mit Blutbuchen<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Die fr\u00fchere Kunstgewerbeschule unterhalb der Sparrenburg, zur Gadderbaumer Stra\u00dfe hin, ist ein interessanter Jugendstilbau aus dem Jahre 1913. An der Nordseite, rechts vom Haupteingang, in Richtung Stra\u00dfe, stehen dicht beieinander zwei pr\u00e4chtige Blutbuchen (Naturdenkmal).<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>7. Station: Adenauerplatz und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kunsthalle_Bielefeld\">Kunsthalle<\/a> mit Buche, Ginkgo, Lindenallee und Kastanie<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Das kubische, mit rotem Sandstein verblendete Geb\u00e4ude der Kunsthalle wurde nach einem Plan des amerikanischen Architekten <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Philip_Johnson\">Philip Johnson<\/a> 1968 erbaut, auf Basis einer Stiftung von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rudolf-August_Oetker\">Rudolf-August Oetker<\/a>. Die Sammlung umfasst Werke der Kunst des 20. Jahrhunderts, darunter Werke von Pablo Picasso, Max Beckmann, des Blauen Reiter und aus Str\u00f6mungen um L\u00e1szl\u00f3 Moholy-Nagy oder Oskar Schlemmer. Neben der Stahlplastik von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Richard_Serra\">Richard Serra<\/a> steht ein gro\u00dfer <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=547\">Ginkgo<\/a>. Schr\u00e4g gegen\u00fcber, zwischen den B\u00fcroh\u00e4usern Adenauerplatz 3 und 4, w\u00e4chst eine m\u00e4chtige <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=548\">Buche<\/a> (Naturdenkmal). Man sieht sie nur richtig, wenn man sich auf die ungeliebte Nordseite des Platzes begibt. Auf dem Weg dorthin sieht man in die Lindenallee, die in der Stra\u00dfenmitte angepflanzt wurde, wobei die kurzen Basaltstelen neben jedem Baum auffallen. Die Linden wurden 1985 von B\u00fcrgern gestiftet und sind Teil des Projektes &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/7000_Eichen\">7000 Eichen &#8211; Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung<\/a>&#8222;, das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joseph_Beuys\">Joseph Beuys<\/a> 1982 in Kassel startete, zugleich Teil des Bielefelder Projektes &#8222;<a href=\"http:\/\/www.progruen-ev.de\/projekte.html\">Gr\u00fcner Stadtring<\/a>&#8222;. Eine weitere &#8222;<a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=695\">Beuys-Eiche<\/a>&#8220; befindet sich im Waldhof, gestiftet vom Kunstverein. Im Kunsthallenpark standen noch 2007 zwei m\u00e4chtige <a href=\"http:\/\/www.bielefelder-baeume.de\/?p=187\">Kastanien<\/a>, von denen heute nur noch eine erhalten ist. Ihr Schatten ist im Sommer einer der lauschigsten Rast- und Schaupl\u00e4tze der Bielefelder Innenstadt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 So, 2. 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